Mittwoch, 1. Dezember 2010

1.Dezember

Hey ihr Lieben,
der Schnee gewinnt schön langsam die Oberhand, die ersten Weihnachtslieder haben wir heute auch gesungen und überhaupt bin ich momentan so in X-Mas-Stimmung, dass ich beschlossen habe, einen kleinen Advent(s)kalender anzulegen. Hier wird sich also jeden Tag eine neue Kurzgeschichte finden lassen, immer mit verschiedenen Pairings, also lasst euch überraschen. Beginnen werde ich mit einer meiner früheren Lieblingsserien, "Queer as folk", genauer gesagt mit einem Abschiedsbrief, den Brian seinem Justin mit auf den Flug nach New York gegeben hat.
Enjoy!
Ps.: Warning: Slash! P16!


Tür 1 - Queer As Folk
(goodbye to you - Brian/Justin)
Hey Sonnenschein,
ich nehme an, du bist gerade auf dem Weg in dein neues Leben, wenn du das hier liest.
Ich weiß, es ist verwundernd, dass ich tatsächlich in der Lage bin Briefe zu schreiben, speziell einen Brief wie diesen hier, aber ich konnte dir das Alles einfach nicht sagen, als du noch vor mir standest.
Denn wenn ich das hier ausgesprochen hätte, mich damit beschäftigt hätte, während du noch in meiner Nähe warst, dann - und Gott vergebe mir - hätte ich dich nicht gehen lassen können.
Aber eigentlich wissen wir es beide - es ist vorbei.
Ich will uns hiermit nur die Schmerzen von ein paar Anrufen ersparen, ich will uns ersparen, uns gegenseitig zu schwören, dass wir es nächste Woche ganz sicher schaffen werden uns zu treffen, denn, seien wir ehrlich, Justin, das hier funktioniert nicht.
Vielleicht funktioniert es bei Barbie und Ken, bei der lieben grauen Buchhalterinnen-Maus und dem netten Vertreter - aber nicht bei uns.
Du wirst deinen Weg gehen und du wirst die verdammt noch mal erfolgreichste Schwuchtel aller Zeiten werden - und ich - ich werde weiterhin sämtliche Kerle durchvögeln, die Pitsburgh durchkreuzen, und glaub mir, einerseits macht mir dieser Gedanke eine scheiß Angst.
Ich hab Angst, dass ich aufwache, und du nicht da bist, ich hab Angst davor, dass ich schlafen gehe, und du nicht neben mir liegst, ich hab Angst vor jedem einzelnen Moment, den ich jetzt ohne dich durchleben muss. Du wirst mir verdammt fehlen, Sonnenschein.
Aber - und das ist der einzige Grund, warum ich nicht sofort in den nächsten Flieger steige und dich zu mir zurück hole - ich habe gelernt, dass das was wir haben, du und ich, das wird ewig halten. Wir sind nicht an Zeit gebunden, Justin, deine Karriere ist es, mein Sexleben ist es, aber unsere Liebe nicht. Egal was passiert, ich werde dich immer und ewig lieben, und ich glaube ganz fest daran, dass wenn dieses Leben hier vorbei ist, unsere gemeinsame Zeit es noch lange nicht ist.
Ich werde auf dich warten, egal wie lange es dauert,
und jetzt auf nach New York, zeig den verdammten Heten was ein guter Arschfick ist und - verdammt noch mal, Taylor - werd glücklich, damit der ganze Scheiß hier auch seinen Sinn hat, denn trotz dem ganzen romantischen Shit, den ich hier gerade verfasst habe (und versteh mich nicht fasch, ich glaube wirklich daran, aber dennoch...), momentan hab ich eine Scheiß Panik und eine scheiß Angst davor, dich zu verlieren,
pass auf dich auf, Kleiner.
Ich liebe dich,
Brian

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Schönen ersten Dezember euch allen!
h&k
J.


Disclaimer: Ich verdiene hiermit kein Geld, die Figuren gehören nicht mir.

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